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Personen - Detlef Kahl
Detlef Kahl
Als Sprössling einer Familie, in der Carneval einfach dazugehörte, war Detlef Kahl schon in jungen Jahren von dem Zauber der Büttenredner gefesselt.
Als Kind beobachtete er die närrischen Vorbereitungen seines Vaters, der (beispielsweise) mit seinen Brüdern auf dem Küchenboden sitzend und Schnibbelbohnen schneidend den Vortrag der "Amtmannsbube" probte. Auf ersten Kinder- und Jugendsitzung des CV im Jahr 1975 kam er dann selbst, im Zwiegespräch mit seinem Bruder Volker, in das Vergnügen "in die Bütt zu gehen". Ein paar Jahre später, erfühlte sich wohl schon zu Erwachsen für die Kinder- und Jugendsitzung, fand er "närrisches Asyl" im Glongert Sextett bei der II. Nachbarschaft bis er dann im Jahre 1984 das erste mal auf der Kostümsitzung der Grün-Weißen auftrat. Als "Kameramann", "Mann von nebenan" fand er dann den Weg zum gereimten, politischen Vortrag und trat als "Himmlicher Engel" oder als "Einer der durch Salzig geht" auf.
Im Jahre 1989 feierte er (verspätet) mit dem Publikum die Geburt seiner ersten Tochter mit dem Vortrag "Der werdende Vater". 1990 trat er mit seinem Bruder als "Salziger Brunnenputzer" vor das Publikum. Im gleichen Jahr übernahm er dann die Rolle der Symbolfigur des CV Grün-Weiß Bad Salzig und schlüpfte in das Tillkostüm.
Am Anfang mit flauem Magen - jetzt soll ich junger Spund den "Alten" im Saal der Spiegel vorhalten? - wuchs er in seine Rolle bis er sich nach 12 Jahren als Till von seinem närrischen Publikum verabschiedete. Seit 1992 tritt er auch mit dem Glongert Sextett auf den Sitzungen der Grün-Weißen auf. Zuerst als Pressewart, später als Delegierter der Büttenredner und als 1. Vorsitzender gehörte er viele Jahre dem Vorstand des CV an.
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